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November 2008
2. INTERNATIONALER ORGELWETTBEWERB - COLLON ORGEL - ST. MARIEN STIFT BERG -HERFORD (D)
Pressemitteilung zum Orgelwettbewerb 2008
http://www.hochschule-herford.de/html/orgelwettbewerb.html
Mit 16 jungen Organistinnen und Organisten aus 7 Nationen ging ab 3. November 2008 in Herford der Zweite Internationale Orgelwettbewerb an der Patrick-Collon-Orgel in St. Marien Stift Berg in seine zweite und dritte Runde und endete am 9. November 2008 mit dem Konzert der Preisträger.
Nachdem im Sommer bereits im Rahmen einer Qualifikationsrunde eine Vorauswahl getroffen worden war, standen nun die zweite Runde und das Finale des Wettbewerbs in der Sparte Literaturspiel sowie der Improvisationswettbewerb an. Der Wettbewerb endete mit dem Preisträgerkonzert, in dem das Publikum seinen eigenen Gewinner kürte. Die Preisträger erfuhren erst am Ende des Konzerts, wie die Jury ihre Preise vergeben hatte. Der 1. Preis wurde von der Jury nicht vergeben.
Die Preisträger sind:
– Felix Marangoni (Italien) - 2. Preis
– Johannes Lang (Baden-Württemberg) und
Maxim Polijakowskij (Russland) - jeweils 3. Preis
– Johannes Lang - Publikumspreis
Gewinner des Improvisationspreises ist Sebastian Küchler-Blessing aus Baden-Württemberg.
Die Jury bestand aus: Prof. Michael Radulescu (Österreich, Vorsitzender), Martin Böcker (Deutschland), Prof. Hans-Ola Ericsson (Schweden), Prof. Dr. Helmut Fleinghaus (Deutschland), KMD Jörg-Neithardt Keller (Deutschland), Prof. Bernhard Klapprott (Deutschland), Prof. Jacques van Oortmerssen (Niederlande).
Veranstalter des Wettbewerbs war die Dieter Ernstmeier Stiftung in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Marien und der Hochschule für Kirchenmusik Herford. Die den Wettbewerb tragende Stiftung geht auf den Herforder Unternehmer Dieter Ernstmeier (1939 - 2002) zurück, der sich auf verschiedensten Gebieten um die Förderung der Kultur in seiner Heimatstadt verdient gemacht hat. So schenkte er der St.-Marien-Gemeinde eine zweite große Orgel, die 2004 eingeweiht wurde und auf der der Wettbewerb nach 2006 zum zweiten Mal ausgetragen wurde. Der Erbauer, die Fa. Patrick Collon, Brüssel, gestaltete das Instrument nach Vorbildern aus dem Barock, was dem Wettbewerb seine eigene stilistische Ausrichtung gibt.
Auch der 2. Wettbewerb hatte es sich zum Ziel gesetzt, das Bestreben junger Organistinnen und Organisten nach einer stilistisch orientierten Interpretation barocker Orgelmusik zu fördern, insbesondere der Italiens, Spaniens, Frankreichs, Flanderns und Süddeutschlands sowie Johann Sebastian Bachs. Im Zentrum des Wettbewerbs standen demgemäß alte Orgelmusik aus der Zeit des Barock sowie Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, die sich auf diesem Instrument gut darstellen lässt.
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10. September 2007
Internationaler Buxtehude Orgelwettbewerb entschieden
Das Finale des ersten internationalen Buxtehude Orgelwettbewerbs hat der 29jährige Italiener Felix Marangoni für sich entschieden. Mit Werken von Buxtehude, Tunder und Bach überzeugte er die internationale Jury und errang den zweiten Preis. Dritte wurde die Schweizerin Merit Eichhorn, ein erster Preis wurde nicht vergeben. Die hochkarätige internationale Jury bestand aus J.D. Christie (USA), H.O. Ericsson (Schweden), A. Gast (Deutschland), J.W. Jansen (Frankreich), L. Lohmann (Deutschland), J. Tuma (Tschechien), J.C. Zehnder (Schweiz), W. Zerer (Deutschland). Insgesamt 20 junge Organistinnen und Organisten aus aller Welt traten in drei Runden vom 1. bis zum 7. September an den Orgeln der Jakobikirche und des Doms gegeneinander an.